Arbeiterfamilie in Ilmenau

 

  1. Dokumentarfilm ⁄
  2. Deutsche Demokratische Republik (DDR) ⁄
  3. 1977 ⁄
  4. 20 Min ⁄
  5. SW ⁄
  1. regie:Richard Cohn-Vossen
  2. produktion:DEFA-Studio für Dokumentarfilme
  3. fsk:ohne Altersbeschränkung




 

Der Film von Richard Cohn-Vossen wurde 1977 in der DDR nicht zur Aufführung freigegeben. Weitere Gespräche wollte die Studioleitung mit dem Regisseur nur führen, wenn er seine Unterschrift unter der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns zurücknehmen würde. Stattdessen stellte Richard Cohn-Vossen einen Ausreiseantrag und verließ 1979 die DDR. Cohn-Vossen konnte die Rohschnittfassung des Films in die Bundesrepublik schmuggeln und sie so vor ihrer Zerstörung bewahren. 2011 wurde die Kopie des Filmes durch die DEFA-Stiftung restauriert.
1977 gelangte eine geänderte und staatlich zugelassene Fassung PORZELLINER von Heinz Müller zur Aufführung.

Vor dem Hintergrund des Wandels von der Manufaktur zur industriellen Produktion von Haushaltsporzellan kommen Lebensstationen und Lebensansichten eines Arbeiters und seiner Frau zum Tragen. Der Film wirft unter anderem die Frage nach der Entfremdung von Arbeit durch die moderne Technik auf.