Verdammt ich bin erwachsen - Der DEFA-Regisseur Rolf Losansky

 

  1. Dokumentarfilm ⁄
  2. 2010 ⁄
  3. 45 Min ⁄
  4. Farbe ⁄
  5. 4:3
  1. regie:Dagmar Seume
  2. produktion:Filmoffice+
  3. fsk:ohne Altersbeschränkung




 

Ein Porträt über einen der bekanntesten DEFA-Regisseure Rolf Losansky. Inzwischen ist er Pensionär, doch der Film lässt ihn nicht los. Seit 1963 hat Rolf Losansky über 20 Kinder- und Jugendfilme inszeniert. Seine Filme sind Klassiker und laufen immer noch erfolgreich im Kino und Fernsehen.
In Begegnungen mit seinen Weggefährten wie Gojko Mitic, Wallfriede Schmitt und vielen Freunden und Kritikern sowie in der Konfrontation mit seinen Filmen und Archivmaterial zeigt die Dokumentation einen Teil der Entwicklung des deutschen Kinder- und Jugendfilms von 1963 bis heute auf. Der Film sucht nach biografischen, theoretischen und historischen Entscheidungs-punkten im Werk Losanskys und porträtiert ein Leben im Wandel der Gesellschaft, zwischen Kunst und Kommerz.
„Wir brauchen große Filme für kleine Leute“, ist sein Credo bis heute. Seine Filme waren auch immer Familienfilme, in denen die Welt der Erwachsenen und die der Kinder untrennbar miteinander verwoben ist. Rolf Losansky spricht mit seiner illustrativen Filmsprache über die Kinder und was man von ihnen lernen kann noch heute ein großes Publikum an.

Regiekommentar Dagmar Seume: „Ich war 12 – träumte von einer Kariere als Kunstturnerin. Susanne aus dem Film ACHILLESFERSE von Rolf Losansky war mein großes Vorbild. Ich habe den Film geliebt, er hat sich in meine Träume geschlichen und mich in meiner Welt mutiger gemacht. Später erfuhr ich durch die Arbeit als Regieassistentin warum die Filme von Rolf Losansky diese Kraft haben, Träume in Kinderköpfen zu beflügeln. Wie er aus den kleinen Schauspielern große Darsteller macht und seinen Filmgeschichten die Realität einhaucht. Im Porträt über Rolf Losansky, soll klar werden warum seine Kinderfilme immer noch wichtig sind. Für die Erwachsenen soll die Dokumentation eine Erinnerungsreise in die Kindheit werden und für die Kinder eine Entdeckungsfahrt in die Kindheit ihrer Eltern. Auch ein Beitrag zur kulturellen Verständigung zwischen Ost und West.“