Zwischen Pankow und Zehlendorf

 

  1. Spielfilm ⁄
  2. Deutschland (BRD) ⁄
  3. 1990 ⁄
  4. 93 Min ⁄
  5. Farbe ⁄
  6. Breitwand (brw)
  1. regie:Horst Seemann
  2. produktion:DEFA-Studio für Spielfilme, Allianz Filmproduktion GmbH
  3. literarische vorlage:
    Kuczynski, Rita: "Wenn ich kein Vogel wär", Roman
  4. fsk:ab 12 Jahren




 

Im geteilten Berlin 1953. Die elfjährige musikbegabte Susanne lebt mit ihrer älteren Schwester, der dreizehnjährigen Gies und ihrer Mutter Isolde im Ostbezirk Pankow. Die Mutter arbeitet schwer für den Wiederaufbau, hat wenig Zeit für die Kinder. Die begabte Susanne geht bei der Großmutter Nora im vornehmen westlichen Zehlendorf zur Musikschule und pendelt unbeschwert zwischen den beiden Welten.

Da kehrt der Vater Emil aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Der mit einem Kriegstrauma beladene Mann kommt mit dem Leben nicht zurecht, verwickelt seine Kinder in Kriegsspiele, lässt den alten Konflikt zwischen der Familie und der Großmutter wieder aufbrechen. Susanne darf nicht mehr in den Westen. Sie unternimmt einen Diebstahl, um den Verhältnissen zu entfliehen. Lieber will sie ins Gefängnis, als auf Zehlendorf zu verzichten.