Im geteilten Berlin 1953. Die elfjährige musikbegabte Susanne lebt mit ihrer älteren Schwester, der dreizehnjährigen Gies und ihrer Mutter Isolde im Ostbezirk Pankow. Die Mutter arbeitet schwer für den Wiederaufbau, hat wenig Zeit für die Kinder. Die begabte Susanne geht bei der Großmutter Nora im vornehmen westlichen Zehlendorf zur Musikschule und pendelt unbeschwert zwischen den beiden Welten.
Da kehrt der Vater Emil aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Der mit einem Kriegstrauma beladene Mann kommt mit dem Leben nicht zurecht, verwickelt seine Kinder in Kriegsspiele, lässt den alten Konflikt zwischen der Familie und der Großmutter wieder aufbrechen. Susanne darf nicht mehr in den Westen. Sie unternimmt einen Diebstahl, um den Verhältnissen zu entfliehen. Lieber will sie ins Gefängnis, als auf Zehlendorf zu verzichten.
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Zwischen Pankow und Zehlendorf
- Spielfilm | Deutschland (BRD) | 1990
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Dauer 93 Min
Länge 2558 m
Filmformat 35 mm
Tonformat Stereo
Sprachfassung deutsch
stab
Regie
Horst Seemann
Drehbuch
Horst Seemann
Szenarium
Rita Kuczynski
Produktion
DEFA-Studio für Spielfilme,
Allianz Filmproduktion GmbH
Regieassistenz/ Co-Regie
Barbara Heck
Dramaturg
Angelika Mieth
Redakteur
Martin Wiebel,
Josephine Schröder-Zebralla
Kamera
Otto Hanisch
Schnitt
Bärbel Bauersfeld
Szenenbild
Dieter Adam
Maske
Franziska Berger,
Klaus Friedrich
Kostüm
Günter Heidemann
Komponist
Horst Seemann
Produzent
Dorothea Hildebrandt
Ton
Andreas Kaufmann
mit
Corinna Harfouch
(Isolde Wünsche),
André Hennicke
(Emil Wünsche),
Kathrin Ackermann
(Nora Permont),
Susanne Bormann
(Kind Susanne),
Ulrike Dräger
(Kind Gies),
Winfried Glatzeder
(Musiklehrer Börne),
Monika Lennartz
(Direktorin),
Peter Prager
(Willi),
Calvin E. Burke
(Mr. Whiteman),
Käthe Reichel
(Alte Frau),
Sina Fiedler
(Polizistin),
K.-Dieter Klebsch
(Direktor),
Horst Schönemann
(Graf),
Viola Schweizer
(Karola),
Peter Reusse
(Hans),
Carmen-Maja Antoni
(Antiquitätenverkäuferin)