Der Vorsitzende des Landkreises verlangt von seiner Tochter Karin, sie solle sich von ihrem Freund Frank trennen. Der Grund ist vermutlich Franks Freund, der als Deserteur in den Westen geflohen ist. Frank wird der Mithilfe und Gesinnungsgenossenschaft verdächtigt. Kurz darauf beginnt Karins Arbeit als Volontärin in der wichtigsten Zeitungsredaktion des Bezirkes. Trotz des Verbots zieht es Karin jedoch zu Frank.
Die Eltern sind bestürzt darüber, dass Karin sich weiter zu ihm bekennt. In der Redaktion macht ihr der Parteisekretär klar, dass sie als Angehörige des Organs der Bezirksleitung unmöglich mit einem Vorbestraften, der politisch verdächtig ist, liiert sein kann.
Karin wird in die Enge getrieben und beugt sich dem Druck von außen. Erst als Frank einen Selbstmordversuch unternimmt, bekennt sie sich zu ihm und dem Kind, das sie erwarten.
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Der Verdacht
- Spielfilm | Deutschland (BRD) | 1990
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Dauer 94 Min
Länge 2662 m
Filmformat 35 mm
Tonformat Stereo
Sprachfassung deutsch
Untertitel englisch
stab
Regie
Frank Beyer
Drehbuch
Ulrich Plenzdorf
Produktion
DEFA Studio Babelsberg GmbH,
Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln
Regieassistenz/ Co-Regie
Doris Borkmann
Redakteur
Martin Wiebel
Dramaturg
Peter Jakubeit
Kamera
Peter Ziesche
Schnitt
Lotti Mehnert
Szenenbild
Alfred Hirschmeier,
Lothar Kuhn
Maske
Margot Raatzke,
Frank May
Kostüm
Christiane Dorst
DEFA-Fotograf
Christa Köfer
Komponist
Günther Fischer
mit
Christiane Heinrich
(Karin),
Nikolaus Gröbe
(Frank),
Michael Gwisdek
(Karins Vater),
Christine Schorn
(Karins Mutter),
Marie-Anne Fliegel
(Franks Mutter),
Thomas Neumann
(Parteisekretär),
Ulrike Krumbiegel
(Irina, Karins Schwester),
Veit Schubert
(Karins Schwager),
Hans-Jürgen Silbermann
(Kaderleiter),
Matthias Wien
(Schäfer, MfS),
Gerhard Hähndel
(Redakteur),
Rolf Dietrich
(Bezirkssekretär),
Eva Weißenborn
(Ärztin),
K.-Dieter Klebsch
(Oberarzt),
Johanna Clas
(Nachtschwester)