Unsere bösen Kinder
Ein Film über fünf Straßenkinder, Kinder, die zu früh auf sich alleine gestellt sind. Der Film beginnt Weihnachten in Berlin 1992. Claudia, dreizehnjährig, lässt „ihre Mutter kapieren, dass ein Kind machen kann, was es will.“ Danny, dreizehnjährig, findet Deutschland beschissen, nachdem er zwei Jahre auf der Straße lebt. Seine Mutter fragt nicht mehr nach ihm. Jonas, dreizehnjährig, ist überzeugt, dass er ein gutes Schicksal haben wird. Er pendelt zwischen Elternhaus und Straße. Am wohlsten fühlt er sich bei Straßenkrawallen. Die dreizehnjährige Daniela will ihr Zuhause nicht verlassen, obwohl sie vom Vater geschlagen wird. Das Filmteam trifft sie in einem Frauenhaus. David, dreizehnjährig, lässt den Regisseur, seinen Vater, am eigenen Leib spüren, was Straßenkindern widerfährt und was sie ihren Eltern an Schmerzen zufügen.






