Die 50jährige Putzfrau Elisabeth Bosch lebt kurz vor der Wende in einem kleinen DDR-Dorf, wo sie für die Reinigung des Gemeindeamtes zuständig ist. Der Bürgermeister Reimelt hat ein Auge auf sie geworfen, doch Elisabeth verliebt sich in den westdeutschen Hafenarbeiter Jacob, der zu Besuch im Ort ist.
Sie können sich in der Folgezeit nur heimlich in Berlin treffen. Als sie Silvester 1988/89 im Überschwang doch ihre Verlobung bekannt geben, lässt der eifersüchtige Reimelt Jacob von der Polizei abholen und des Landes verweisen. Auch Elisabeths Sohn, der in der Oppositionsbewegung aktiv ist, sieht sich Repressalien ausgesetzt und landet in der Psychiatrie. Auf der 750-Jahrfeier des Ortes erschießt Elisabeth den vermeintlich Alleinschuldigen Reimelt im Gemeindeamt mit seiner Dienstwaffe. Als gebrochene Frau landet sie im Gefängnis, Jacob findet nach der Wende nur noch ihr verwahrlostes Haus vor.
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Verfehlung
- Spielfilm | Deutschland (BRD) | 1991
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Dauer 104 Min
Länge 2847 m
Filmformat 35 mm
Tonformat Mono
Sprachfassung deutsch
Untertitel englisch
stab
Regie
Heiner Carow
Drehbuch
Heiner Carow
Szenarium
Heiner Carow,
Wolfram Witt
Produktion
DEFA-Studio für Spielfilme,
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regieassistenz/ Co-Regie
Dirk Kummer
Dramaturg
Erika Richter
Kamera
Martin Schlesinger
Schnitt
Evelyn Carow
Szenenbild
Lothar Holler
Maske
Hannelore Petzold,
Karin Wacker
Kostüm
Karin Pas
DEFA-Fotograf
Rolf Baumgartner,
Noreen Flynn
Komponist
Stefan Carow
Musikinterpret
DEFA-Sinfonieorchester, Leitung: Manfred Rosenberg,
Dirk Michaelis
mit
Angelica Domröse
(Elisabeth Bosch),
Gottfried John
(Jacob Alain),
Jörg Gudzuhn
(Bürgermeister Reimelt),
Katja Paryla
(Lilo Utikal),
Dagmar Manzel
(Regina Bosch),
Michael Becker
(Ronny Bosch),
Thomas Schröder
(Kellner),
Dirk Kummer
(Holger Bosch),
Christine Harbort
(Rosi Lauterbach),
Gertraud Kreißig
(Ärztin),
Günter Schubert
(Wirt),
Siegfried Möller
(Oberkellner),
Lars Klug
(Mirko Bosch),
Justus Carriére
(Hans Bosch),
Lutz Teschner
(Polizist)